Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Hals, der
Gen.Sg.Halses
Nom.Pl. Hälse; auch: Hälser
 

Allgemein

  • AdamsapfelSowohl, was die Griechen den schönen Nacken, als was die Ungriechen Gurgel und Adamsapfel nennen, ist äußerst bedeutend. (Herder, Johann Gottfried von: Plastik. Riga u. a., 1778, nach DTA). m.
  • GurgelSowohl, was die Griechen den schönen Nacken, als was die Ungriechen Gurgel und Adamsapfel nennen, ist äußerst bedeutend. (Herder, Johann Gottfried von: Plastik. Riga u. a., 1778, nach DTA). f.
  • HalsaderDa überdem zu Rom diese Transfusion dem Paul Manfredus , dem ein gewisser Holländer dabei zur Hand gieng, und dem Simon Allius, einem Wundarzte, glüklich von statten gieng, indem sie das Blut aus der Halsader, vermittelst eines einzigen Röhrchens, in einen andren Körper überleiteten, so geschahe es, daß man sich daher grosse Hofnung von denen wichtigsten dadurch zu erhaltenden Vortheilen machte. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 1. Berlin, 1759, nach DTA). f.
  • HalsaderstammAlso entspringen aus dem grossen Knotengeflechte des Jntercostalnerven oben am Halse, sehr weiche , schwammige und gelbliche Nerven, die nicht von der kleinsten Art sind, und durch alle Stämme der Halsschlagader, ingleichen nach der Zunge, nach der äussern Bakke, nach den Schläfen, nach der obern Schilddrüse, und nach dem gemeinschaftlichen Halsaderstamme, gegen das Hinterhaupt zu, sich ausbreiten, allwo, nahe bei seiner Theilung, aus diesen Nerven ein besondrer, obwohl ganz kleiner Knote entstehet; man hat indessen keine völlige Gewisheit darüber, ob diese Nerven in der Halsschlagader, oder in ihren Fortsäzzen würklich zurük bleiben. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 1. Berlin, 1759, nach DTA). m.
  • HalsdrüseEin anderer Ast , der viele Geflechte macht, verzehrt sich weit und breit unter dem untern Kinnbakken in der Haut, in der Halsdrüse, in dem breitesten Halsmuskel, und in der Haut des Luftröhrenkopfes. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 4. Berlin, 1768, nach DTA). f.
  • HalsmuskelEin anderer Ast , der viele Geflechte macht, verzehrt sich weit und breit unter dem untern Kinnbakken in der Haut, in der Halsdrüse, in dem breitesten Halsmuskel, und in der Haut des Luftröhrenkopfes. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 4. Berlin, 1768, nach DTA). m.
  • HalsschlagaderEs giebt auch Nerven, welche mit den Schlagadern fast einerlei Richtung haben, wie aus dem sehr deutlichen Beispiel des Jnterkostalstammes erhellet, welcher ganz offenbar auf der Halsschlagader aufliegt, obgleich keine Aeste von ihm in derselben zurük bleiben. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 1. Berlin, 1759, nach DTA). f.
  • HalswirbelSo darf man nur statt des Ohrs den letzten Halswirbel zum Punkt nehmen und von ihm zum letzten Punkt des Hinterhaupts, zum obersten des Scheitels, zum vordersten der Stirn, zum hervorspringendsten des Kinnbeins Linien ziehen; so wird nicht nur die Varietät der Kopfbildung selbst, sondern auch der Grund derselben sichtbar, daß Alles von der Formung und Richtung dieser Theile zum horizontalen und perpendikularen Gange, mithin zum ganzen Habitus des Geschöpfs abhange und hiernach, zufolge eines einfachen Bildungsprincipium, in die größeste Mannichfaltigkeit Einheit gebracht werden möge. (Herder, Johann Gottfried von: Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. Bd. 1. Riga u. a., 1784, nach DTA). m.
  • HalswirbelsäuleNur bei den Schuppenlurchen ist der aus stielförmigem Schulterblatte und breitem, spatelartigem Schlüsselbeine gebildete Schultergürtel noch an dem Schädel selbst aufgehängt; bei allen übrigen dagegen weiter nach hinten an der Halswirbelsäule befestigt. (Vogt, Carl: Zoologische Briefe. Bd. 2. Frankfurt (Main), 1851, nach DTA). f.
  • IntercostalnervAlso entspringen aus dem grossen Knotengeflechte des Jntercostalnerven oben am Halse, sehr weiche , schwammige und gelbliche Nerven, die nicht von der kleinsten Art sind, und durch alle Stämme der Halsschlagader, ingleichen nach der Zunge, nach der äussern Bakke, nach den Schläfen, nach der obern Schilddrüse, und nach dem gemeinschaftlichen Halsaderstamme, gegen das Hinterhaupt zu, sich ausbreiten, allwo, nahe bei seiner Theilung, aus diesen Nerven ein besondrer, obwohl ganz kleiner Knote entstehet; man hat indessen keine völlige Gewisheit darüber, ob diese Nerven in der Halsschlagader, oder in ihren Fortsäzzen würklich zurük bleiben. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 1. Berlin, 1759, nach DTA). m.
  • KehleDer Kopff war vnförmlich vnd verstellet/ in die länge/ fast auf die Manier wie einer Eydexen/ mit schwartzen glizerenden Augen/ hatte das Maul voll kleiner scharpffer Zähne/ vnder dem Halß hatte er ein dünne geschupte Haut/ gieng von dem Mund vnd Keelen biß zur Brust. (Gottfried, Johann Ludwig: Newe Welt Vnd Americanische Historien. Frankfurt (Main), 1631, nach DTA). f.
  • KehlkopfWir setzen dieser Regel gemäss in die zweyte Classe die Affen, welche die Struktur des Menschen mit folgenden Ausnahmen haben: ein behaarter Körper mit vier Händen; ein weniger gewölbter Schädel; mehr hervorstehende Kinnladen, und ein weiter nach hinten liegendes Hinterhauptsloch, als beym Menschen; kein vorderer Nasenstachel; grössere Zähne; eine bogenförmige, nicht, wie beym Menschen, wellenförmige Wirbelsäule; Schenkelbeine, die gerade, nicht nach vorne sanft gebogen sind, und deren auswendige Gelenkknöpfe nicht kürzer, sondern eben so lang, als die inwendigen sind; ein Knie, das tiefer, als breit ist; zum Theil Backentaschen und an der Vorderseite des Halses liegende membranöse Luftbehälter, die sich in den Kehlkopf öffnen; eine grössere Clitoris, wie beym Weibe; zwey Muskeln am männlichen Gliede, die dasselbe in die Vorhaut zurückziehen, wie bey allen vierfüssigen Thieren, und ein Knochen in der Ruthe, wie bey der Familie der Hunde . (Treviranus, Gottfried Reinhold: Biologie, oder Philosophie der lebenden Natur für Naturforscher und Ärzte. Bd. 1. Göttingen, 1802, nach DTA). m.
  • KropfDie Jnwohner dieser beyden Dörffer/ (welche eine Meilwegs von Wunsidel liegen/) seynd nehmlich von der allergröbsten Art mit/ die nur umb den Fichtelberg zu finden; zumahlen ist N. wegen der Zauberey sehr beschriehen/ und welches nachdencklich/ findet man unter dem Weibes-Volck daselbst kaum eine einige/ die nicht einen Fehler oder Gebrechen irgendwo am Leib habe/ dann sie haben entweder Kröpffe am Halß/ oder es fehlet ihnen an Augen/ Ohren/ Händen oder Füßen etwas/ oder sie haben wenigstens genug Wartzen und Krähen-Augen an sich. (Pachelbel-Gehag, Johann Christoph von: Ausführliche Beschreibung Des Fichtel-Berges, Jn Norgau liegend. Leipzig, 1716, nach DTA). m.
  • LuftröhreDie Lung ist gleich als eine Scheidwand/ zwischen den Lufftröhren deß Halses/ und Hertzens gestellet/ und als eine Behaltung/ und Werckstatt deß Athems/ von der Natur verordnet/ den äusserlichen Lufft zu empfahen/ an sich zuziehen/ Hertz und innerliche Glieder damit zu erquicken/ den erhitzigten wieder außzustossen/ abermals einen frischen zu hohlen und außzutheilen/ darmit die Stimm und Rede/ in allem/ so da lebt/ und Lungen hat/ zu formiren und leiten. (Zeiller, Martin: Centuria Variarum Quæstionum. Bd. 1. Ulm, 1658, nach DTA). f.
  • SchilddrüseAlso entspringen aus dem grossen Knotengeflechte des Jntercostalnerven oben am Halse, sehr weiche , schwammige und gelbliche Nerven, die nicht von der kleinsten Art sind, und durch alle Stämme der Halsschlagader, ingleichen nach der Zunge, nach der äussern Bakke, nach den Schläfen, nach der obern Schilddrüse, und nach dem gemeinschaftlichen Halsaderstamme, gegen das Hinterhaupt zu, sich ausbreiten, allwo, nahe bei seiner Theilung, aus diesen Nerven ein besondrer, obwohl ganz kleiner Knote entstehet; man hat indessen keine völlige Gewisheit darüber, ob diese Nerven in der Halsschlagader, oder in ihren Fortsäzzen würklich zurük bleiben. (Haller, Albrecht von: Anfangsgründe der Phisiologie des menschlichen Körpers. Bd. 1. Berlin, 1759, nach DTA). f.
  • SpeiseröhreMerkwürdig bleibt es jedenfalls, dass dieser Hals offenbar gegen den Raum zwischen Luftröhre und Speiseröhre sich hinwendet und hier wahrscheinlich sich ansetzt oder einmündet. (Valentin, Gabriel Gustav: Handbuch der Entwicklungsgeschichte des Menschen mit vergleichender Rücksicht der Entwicklung der Säugetiere und Vögel. Berlin, 1835, nach DTA). f.
  • UnterhalsWie ist den Brüchen des Unterhalses zu begegnen? (Bürger, Peter: Candidatus Chirurgiae. Königsberg, 1692, nach DTA). m. unterer Teil des Halses
  • VorderhalsDer Kranich (Grus Montignesia Bp.) mit rothem Scheitel, schwarzen Schwanzfedern und schwarzem Vorderhals, sonst weiss, eine schlanke, edle Vogelgestalt, war und ist dem Japaner heilig und ein Symbol des Glückes. (Rein, Johann Justus: Japan nach Reisen und Studien. Bd. 1. Leipzig, 1881, nach DTA). m.vorderer Teil des Halses