Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Hals, der
Gen. Sg. Halses
Nom.Pl. Hälse
 

Allgemein

  • AdamsapfelIch sah ihn an, sah sein pickliges Kindergesicht, glaubte es nicht, glaubte es doch, sah nichts mehr, drückte seinen Hals, drückte den Adamsapfel, hörte das Messer fallen, sah seine Augen mit weißblonden Wimpern. (Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 103, nach DWDS). m.
  • GenickIhr wullt eich wohl Hals und Genicke brechen? (Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 342, nach DWDS). n.
  • GurgelIch habe nicht meine Hände um seinen Hals gelegt und mit meinen Daumen seine Gurgel eingedrückt, das habe ich nicht. (Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 209, nach DWDS). f.
  • HalsaderSeine Halsader schwoll, er kniff die Lippen zusammen, was nur am aufgestellten Bart zu sehen war. (Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 279, nach DWDS). f.
  • HalsmuskelKommt dann heraus auf die Bühne, vorsichtig, schleichend, verfolgt, den Kopf spähend vorgestreckt, die Halsmuskeln gespannt, den Tomahawk mordbereit. (Ball, Hugo: Flammetti. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 9474, nach DWDS). m.
  • HalsschlagaderDie beiden Halsschlagadern verlaufen parallel zur Luftröhre und dem Kehlkopf. (o. A.: Halsschlagader. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1990], nach DWDS). f.
  • HalswirbelWir vermögen uns zwar abzustützen, das arme Tier aber fliegt nach vorn und das Halsband reißt an den Halswirbeln, die auf so viel Zugkraft vom ahnungslosen lieben Gott nicht konstruiert sind. (Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 210, nach DWDS). m.
  • HalswirbelsäuleIhre Angaben werden offensichtlich mit den Meldungen aus den Gelenkrezeptoren an der Halswirbelsäule und den Rezeptoren der Muskelspindeln des Halses verglichen. (Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 99, nach DWDS). f.
  • KehleSie singt Texte, die sie selbst schreibt, scattet in Phantasiesprache, erfindet Stimmlaute und -geräusche, imitiert Naturklänge wie Wind, Regen und Tierstimmen, setzt dazu Körperperkussion ein, trommelt zum Beispiel mit den Fingern auf ihre Kehle oder den Hals; zupft, schlägt, streichelt dazu virtuos und ideenreich die Konzertgitarre - und wenn sie solo auf der Bühne steht, als Einefrauorchester, bewegt sie manchmal mit den Füßen gleichzeitig noch eine runde, geschlossene "Wellentrommel", mit der sie Meeresgeräusche erzeugt. (Die Zeit, 23.04.1998, Nr. 18). f.
  • KehlkopfEr untersuchte eingehend den Luzerner, desinfizierte im kochenden Wasser über dem Herd sein Taschenmesser und führte dann einen Schnitt aus, den wir als Coniotomie bezeichnen, der in Notfällen manchmal angewandt werden muß, und bei dem man über dem Kehlkopf, zwischen dem Adamsapfel und dem Ringknorpel mit quergestelltem Messer einsticht, um Luft zu schaffen. (Dürrenmatt, Friedrich: Der Verdacht, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1965 [1953], S. 29, nach DWDS). m.
  • KropfAls Kropf bezeichnet man einen Auswuchs am Hals des Menschen, eine krankhafte Vergrößerung der Schilddrüse. (Röhrich, Lutz: Kropf. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten). m.
  • LuftröhreIm Durchschnitt ist sie 25 bis 30 Gramm schwer, schmetterlingförmig und umfaßt im Halsbereich, unterhalb des Kehlkopfs, die Luftröhre halbkreisförmig. (o. A. [R. T.]: Schilddrüse. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1991], nach DWDS). f.
  • MandelnAnzeichen: Allgemeine Mattigkeit, Fieber, Kopfschmerzen, später Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, starke Rötung von Rachen und Mandeln, manchmal auch eitriger Belag, der an Diphtherie denken läßt. (Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 405, nach DWDS). f.
  • MuskelspindelIhre Angaben werden offensichtlich mit den Meldungen aus den Gelenkrezeptoren an der Halswirbelsäule und den Rezeptoren der Muskelspindeln des Halses verglichen. (Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 99, nach DWDS). f.
  • NackenAls Nacken […] wird der hintere Teil des Halses bezeichnet. (Duden 2000 s.v.). m.
  • RachenAnzeichen: Allgemeine Mattigkeit, Fieber, Kopfschmerzen, später Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, starke Rötung von Rachen und Mandeln, manchmal auch eitriger Belag, der an Diphtherie denken läßt. (Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 405, nach DWDS). m.
  • RingknorpelEr untersuchte eingehend den Luzerner, desinfizierte im kochenden Wasser über dem Herd sein Taschenmesser und führte dann einen Schnitt aus, den wir als Coniotomie bezeichnen, der in Notfällen manchmal angewandt werden muß, und bei dem man über dem Kehlkopf, zwischen dem Adamsapfel und dem Ringknorpel mit quergestelltem Messer einsticht, um Luft zu schaffen. (Dürrenmatt, Friedrich: Der Verdacht, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1965 [1953], S. 29, nach DWDS). m.
  • SchilddrüseSchilddrüse: Im Durchschnitt ist sie 25 bis 30 Gramm schwer, schmetterlingförmig und umfaßt im Halsbereich, unterhalb des Kehlkopfs, die Luftröhre halbkreisförmig. (o. A. [R. T.]:In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1991], nach DWDS). f.
  • SchlundWenn seine Beine, sich früherer selbstbewußter Auftritte erinnernd, die jugendliche Gangart simulierten, haßte ich ihn; wenn er, um nachzudenken, demonstrativ den Kopf in den Nacken legte und die Augen schloß, konnte ich den Blick nicht von seinem hingereckten Hals wenden, an dem sich der Schlund unter der faltigen Haut abzeichnete, und mir fiel ein, daß ich einmal gehört hatte, man müsse einem das Zungenbein eindrücken, um ihn schnell zu erwürgen. (Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 123, nach DWDS). m.
  • SpeiseröhreUm das Tier ausnehmen zu können, wird an der Halshaut des Rumpfes ein Längsschnitt gemacht, durch den sich Luftröhre, Speiseröhre und Kropf herausziehen lassen. (o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 109, nach DWDS).f.
  • ZungenbeinWenn seine Beine, sich früherer selbstbewußter Auftritte erinnernd, die jugendliche Gangart simulierten, haßte ich ihn; wenn er, um nachzudenken, demonstrativ den Kopf in den Nacken legte und die Augen schloß, konnte ich den Blick nicht von seinem hingereckten Hals wenden, an dem sich der Schlund unter der faltigen Haut abzeichnete, und mir fiel ein, daß ich einmal gehört hatte, man müsse einem das Zungenbein eindrücken, um ihn schnell zu erwürgen. (Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 123, nach DWDS). n.