Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Halunke m.
Gen. Sg. Halunken
Nom. Pl. Halunken

Allgemein

  • BösewichtUnd wie ein Bösewicht marschierte der eisengepanzerte Richard Löwenherz an der Spitze eines Heeres über die Brücke und wollte mitten hinein ins Herz der Stadt. (Schuder, Rosemarie, Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin: Rütten & Loening 1977, S. 108; nach DWDS.) m. böser Mensch, Verbrecher
  • FrevlerRechtlich ist den Frevlern allerdings nicht beizukommen. (Der Spiegel, 19.12.1988; nach DWDS.) m. Missetäter, Gesetzesverletzer
  • GanoveVier Ganoven, die dichthalten, gibt es doch nicht. (Fallada, Hans, Wer einmal aus dem Blechnapf frißt, Berlin: Rowohlt 1934, S. 195; nach DWDS.) m. Verbrecher, Betrüger
  • GaunerBaldini hielt die Kerze gegen das storaxkrächzende Häuflein Mensch und dachte: Entweder ist er besessen, oder er ist ein betrügerischer Gauner, oder er ist ein begnadetes Talent. (Süskind, Patrick, Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 94; nach DWDS.) m. jemand, der auf betrügerische Art andere zu übervorteilen versucht
  • LumpEin Lump, der mit Feder und Dinte ein wirklich Werk schafft, ist und bleibt stets ein Autor, ob Sie ihn ausschließen wollen oder nicht [...]. (Wittmann, Reinhard, Geschichte des deutschen Buchhandels, München: C.H. Beck 1991, S. 8253; nach DWDS.) m. Person, die als betrügerisch und gewissenlos handelnd angesehen wird
  • MissetäterDie Missetäter zogen seelenruhig ihre Gewerkschaftsausweise aus der Tasche. (Enzensberger, Hans Magnus, Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1972, S. 153; nach DWDS.) m. jemand, der eine Missetat begangen hat
  • SchuftNicht jeder, der in der DDR gelebt hat, war ein Schuft. (Die Zeit, 21.02.2013; nach DWDS.) m. gemeiner, niederträchtiger Mensch
  • SchurkeDu Lump, du Schurke, hier wird nicht protestiert, er packt meine Hand, klatscht sie in die Farbe und nimmt die Abdrücke. (Toller, Ernst, Eine Jugend in Deutschland, Amsterdam: Querido 1933, S. 124; nach DWDS.) m. jemand, der Böses tut, moralisch verwerflich handelt
  • StrolchDem hatte Fritz erzählen dürfen, wie er bei der Musterung das Wehrkreiskommando geleimt hatte, dem Elsässer hat es gefallen, jetzt hat Fritz den Entlassungsschein, ohne den dich jeder Strolch kassieren kann. (Walser, Martin, Ein springender Brunnen, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1998, S. 379; nach DWDS.) m. jemand, der betrügerisch handelt, durchtrieben, gewalttätig ist
  • TunichtgutIm Mai 208 schloß sich ihm der Mann an, der die Han-Dynastie ins Leben rufen sollte: Liu Pang, Bauernsohn, Tunichtgut, Landgendarm, Räuberhauptmann und zuletzt - seit Beginn der Erhebung - oberster Herr über seine Heimatpräfektur. (Hulsewé, A. F. P, China im Altertum, in: Propyläen Weltgeschichte Band 2, Berlin: Propyläen-Verl. 1962, S. 2874; nach DWDS.) m. jemand, der Unfug treibt, Schlimmes anrichtet
  • ÜbeltäterDas lag wohl daran, daß die wirklichen Übeltäter den jungen Leuten befohlen hatten, sich schuldig zu bekennen, um die Untersuchung von dem Geheimbund abzulenken. (Grzimek, Bernhard, Kein Platz für wilde Tiere, München: Kindler 1954, S. 45; nach DWDS.) m. jemand, der etwas Verbotenes getan hat