Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Kardamom m.
Gen. Sg. Kardamoms
Nom. Pl. Kardamomen

Adjektivbildung mit -artig

  • kardamomartig die Art des Kardamoms habend, an Kardamom erinnernd Die Körner sind eckig, aussen gelblich- oder röthlichbraun, innen weiss, von einem brennend scharfen pfefferartigen Geschmacke, und schwachen, besonders beim Reiben hervortretenden kardamomartigen Geruche (Hauke, Lehrbuch der allgemeinen Warenkunde, 1865). - Herr Dr. Gericke erhielt aus einem zufällig erhaltenen Saamen, den man Caieputsaamen nannt, welcher schon etliche Jahre alt, von schwarzgrauer Farbe und irregulärer eckichter Gestalt war, und einen starken kampherartigen, doch dabei etwas cardamomartigen Geruch und Geschmak hatte, ein wasserhelles Oel, das, gleich nach der Destillation, in nadelförmige Cristallen zu Kampher anschoß (Dörffurt, Abhandlung über den Kampher, 1793).
  • kardamomenartig die Art des Kardamoms habend, an Kardamom erinnernd Die Samen weiden unreif gesammelt und getrocknet, sie sind schwach fett-glänzend, röthlich braun mit feinen Erhabenheiten versehen, innen weiß; Geruch ist beim Reiben angenehm gewürzhaft cardamomenartig; Geschmack scharf (Schwarzkopf, Lehrbuch der Droguenwaarenkunde, 1855).