Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Kardamom m.
Gen. Sg. Kardamoms
Nom. Pl. Kardamomen

Allgemein

  • Kardamömlein n. als Gewürz verwendete Kapselfrucht der Kardamompflanze Kardamömlein – Cardamomen (Wiggers, Grundriss der Pharmacognosie, 1853). - Cardamomum, frantzösisch, Cardamome, teutsch, Cardamomen, Cardamömlein, ist ein Samen, der aus Indien zu uns kommt (Lemery, Vollständiges Materialien-Lexicon, 1721, s.v. Cardamomum). - D. Verzascha in seinem Herbario setzt die Cardamömlein und Paris-Körner für eine speciem, ohn daß er viererley Sorten erzehlet/ als die grossen/ die mittlern/ die kleinen und die kleinesten/ sie wachsen in India, in Calecut, Cananor, Malavar und Java (Hohberg, Georgica Curiosa, 1682).
  • Kardamomingwer m. Schwarzer Kardamom, Amomum subulatum, ein Ingwergewächs Es gibt noch mehre Ingwerarten, zu denen der Blockingwer oder Wildingwer gehört, dessen getrocknete Wurzeln in fingerdicken Scheiben versendet werden, ferner der Zittweringwer, der Paradiesingwer, dessen Samenkörner die Paradieskörner oder Guineakörner, der Kardamomingwer, dessen Samen die Kardamomen gibt, und der Gelbwurzingwer, von dem die Gelbwurz oder Curcume kommt (Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, 1838, s.v. Ingwer). - Kardemomimber, Amomum Cardamomum, L. [...] mit ganz kurzem, sehr einfachem, mit wechselseitigen, lockern Deckblättchen besetztem Blumenschafte, ein in Ostindien an schattigen, feuchten Plätzen am Fuße der Berge perennirendes, sieben bis acht Schuh hohes Gewächs (Hahnemann, Apothekerlexikon, 1795, s.v.)