Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Kardamom m., selten: n.
Gen. Sg. Kardamoms
Nom. Pl. Kardamomen

Bedeutung "Kardamom, Elettaria cardamomum oder Amomum subulatum"

  • Kardamomhülse f. Hülse der Kardamomfrucht Je Reisportion für zwei Personen geben Sie ½ Teelöffel Kreuzkümmel, zwei Nelken, Samen von zwei Kardamomhülsen, zwei Lorbeerblätter, ½ Eßlöffel Gewürzmischung A und die gleiche Menge Salz in das heiße ghī (Verma, Ayurveda, 1992). - nach Aussage des Chemikers einer Drogengrosshandlung weisen die unter der Bezeichnung "Cardamom" verkauften Waaren durchgängig bis zu 75 pCt. der als Gewürz durchaus wertlosen Cardamomhülsen auf (Pharmaceutische Centralhalle für Deutschland, 1901).
  • Kardamomöl n. Öl der Kardamompflanze Überschaubare sechs Schalen Mazza mit Klassikern wie dem Petersiliensalat Tabouleh, aber auch einem Geschmackswunder wie den rohen Karottenscheiben mit Rosenwasser und Kardamomöl (Die Zeit, 20.08.2015). - Die Samen enthalten ein ätherisches Öl (Kardamomöl) und werden als Gewürze und zu Likören verwandt (Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, 1911, s.v. Kardamomen).
  • Kardamomenöl n. Öl der Kardamompflanze Durch Wasserdampf dest. gewinnt man aus den ganzen K.- Früchten in einer Ausbeute von 3,5–7 % das Kardamomenöl, farbloses bis leicht gelbliches Öl (Eisenbrand/Schreier, Römpp Lexikon Lebensmittelchemie, 2014). - Bis Ende des vorigen Jahrhunderts dienten die langen Ceylon-Kardamomen (von Elettaria cardamomum var. ß Flückiger) zur Herstellung von Kardamomenöl (Wiesner, Die Rohstoffe des Pflanzenreichs, 1927).
  • Kardamomsamen m. Samen der Kardamompflanze Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche (https://de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Kardamom, gesehen am 03.11.2016). - Hinsichtlich der Untersuchung der Kardamompulver sei noch erwähnt, daß man meist ohne mikroskopische Prüfung schon erkennen kann, ob ein Pulver aus Kardamom-Samen oder -Früchten hergestellt ist (Zeitschrift für Untersuchung der Nahrungs- und Genussmittel 45, 1923).
  • Kardamomensamen m. Samen der Kardamompflanze Kardamomensamen sind nützlich als Mundgeruchdesodorans (Steinegger/Hänsel, Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, 1988). - In einer als gemahlener weißer Pfeffer deklarierten Probe wurden mikroskopisch auch geschälter Ingwer und in kleineren Mengen Bestandteile von Kardamomensamen nachgewiesen (Zeitschrift für Untersuchung der Lebensmittel 77, 1939).