Grammatik-Angaben

Nom. Sg. Zeh m.
Gen. Sg. Zeh(e)s
Nom. Pl. Zehen

Nom. Sg. Zehe f.
Gen. Sg. Zehe
Nom. Pl. Zehen
 

Mit 'an'

  • von den Nägeln an den Zehen anfangen von unbedeutenden und wenig zur Sache gehörenden Dingen reden, statt von der Hauptsache
  • jemanden nicht an die kleine Zehe stoßen dürfen jemand ist überempfindlich
  • an den Zehen frieren Kälte an den Zehen empfindenOb es ihn nicht an den Zehen friere an diesem ins Herbstliche fallenden Augusttag. (Der Tagesspiegel, 25.08.2003; nach DWDS).

Mit 'auf'

  • auf Zehen schleichen ganz vorsichtig auf Zehenspitzen gehenEs schlich wie aufZehen. (Berliner Zeitung, 14.03.2003; nach DWDS).
  • sich auf die Zehen stellen das Körpergewicht auf die Zehen verlagern und die Fersen vom Boden abhebenEin sichtlich erregter Bauer – einen Kopf kleiner als sie – stellt sich aufdieZehen und drückt seine Lippen direkt auf ihre Wange. (Die Zeit, 17.10.2013, Nr. 43; nach DWDS).
  • jemandem auf die Zehen/auf den dicken Zeh treten jemanden beleidigen; jemanden unter Druck setzenVgl. französisch marcher à quelqu‘un sur les pieds/monter sur les pieds de quelqu‘un (wörtlich „einem auf die Füße treten“); englisch to tread on a person‘s toes; niederländisch op zijn tenen getrapt zijn. Afrika ist ein Kontinent, der dich reich beschenkt, dir aber auch ganz schön auf die Zehen treten kann. (Die Zeit, 24.02.2016 (online); nach DWDS).

Mit 'bis'

  • vom Kopf/Scheitel bis zur Zehe von Kopf bis Fuß, der ganze KörperDiese neuerworbene und grimmig dargestellte Sicherheit der Sonnenbrillenträgerinnen, am Strande gepaart mit einem Minimum an Bekleidung – erscheint sie nicht geradezu als die totale Verkehrung der Sitte und Gesinnung, die die orientalischen Frauen vom Kopf bis zur Zehe in Schleier hüllt und nur einen schmalen Schlitz für die Augen frei gibt? (Die Zeit, 07.08.1952, Nr. 32; nach DWDS); Im bayrischen Frankenwalde umtanzte am Walpurgistage den aufgepflanzten Walberbaum "ein vom Scheitel bis zur Zehe in Stroh gewickelter Mann, dem die Ähren in Form einer Krone über dem Kopf zusammengebunden waren, der Walber". (Klages, Ludwig: Der Geist als Widersacher der Seele, 3. Band, Teil 2: Das Weltbild des Pelasgertums, Leipzig: Barth 1932, S. 1311; nach DWDS).
  • Hunger bis in den dicken Zeh (haben) großen Hunger haben

Mit 'in'

  • dem ist‘s Herz in große Zeh gfalle (schwäbisch) er hat den Mut verloren
  • Schmerzen in der kleinen (großen) Zehe haben sich ein Kranksein einbildenNiederdeutsch Liefweh in‘n groten Tehn.
  • etwas im kleinen Zeh spüren o.Ä. etwas vorausahnenDie kleinen Gebiete wiederum werden in größere zusammengefaßt, manchmal in Kombinate, dann in Kreise und in Bezirke, und für jeden dieser Kreise und dieser Bezirke gibt es ebenfalls Leiter, die dem Ministerium alle Signale zu übermitteln haben; juckt es im kleinen Zeh, erfährt es der Kopf. (Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 163; nach DWDS).

Mit 'über'

  • über die große Zehe gehen mit einwärts gekehrten Fußspitzen gehen; betrunken seinSchleswig-holsteinisch he löppt öwer‘n Tehn.